Guter Bass in kleinen Räumen

Warum ist es in einem kleinen Raum tendenziell schwieriger einen guten Bassklang zu erreichen? Und vor allem: wie bekomme ich in meinem kleinen Raum trotzdem einen guten Bass?

Diesen beiden Fragen widmen wir uns in unserem neuesten Raumakustik Video.

Die Schwierigkeiten in kleinen Räumen…

Folgende Satz erklärt den Ursprung des Problems:

Je tiefer die Frequenz, desto länger die Schallwelle

Warum ist das jetzt so schlimm? Nun: eine 1 kHz Schallwelle ist gerade mal 34cm lang. Diese Schallwelle passt in jeden Raum problemlos rein.

Ein tieferer ton, mit einer Frequenz von vielleicht nur 100 Hz, weist eine Schallwellenlänge von 3,4 Metern auf. Eine solche Schallwelle passt schon nicht mehr in jeden Raum rein.

Bei 30 Hz beträgt die Schallwellenlänge gigantische 11,4 Meter. Damit diese in den Raum reinpasst, muss er mehr als 11,4 Meter lang, breit und hoch sein. Ist der Raum das nicht, so wird die Schallwelle auf dem engen Raum “eingekerkert” und überlagert sich. Raummoden entstehen. Es dröhnt, wummert, rumpelt. Zu dieser Thematik haben wir ein extra Video…

Lösung des Problems

Wenn unser Raum also nicht gute 10 Meter lang, breit und hoch ist, wird der Bass uns demgemäß Probleme bereiten. Was aber können wir tun?

Wir müssen den Bass absorbieren, dem Raum tieffrequente Schallenergie entziehen, weil er diese nicht tragen kann.

Wie machen wir das? Wir brauchen Schallabsorber, die ausreichend dick sind, dass sie auch die meterlangen tieffrequenten Schallwellen absorbieren. Schaumstoffe und Absorber, die nur 10cm oder weniger dick sind, absorbieren keine Tiefen. Dafür sind sie schlichtweg zu dünn. Um auch tiefe Schallwellen zu schlucken, muss der Absorber so dick wie möglich sein: am besten 40-50cm dicke Bassfallen – was natürlich auch der Grund ist, warum wir unsere Browne Bassfallen dementsprechend dimensioniert bauen.

Alles Weitere zum Thema ist dem Video oben zu entnehmen.

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